LifeMiles Meilen mit bis zu 200% Bonus kaufen

LifeMiles kaufen mit 200% Bonus

LifeMiles, die „Währung“ des gleichnamigen Vielfliegerprogramms von Star Alliance Mitglied Avianca, werden in regelmäßigen Sales mit satten Bonusmeilen angeboten. Nun gibt es die Meilen bis zum 25.09.2020 mit einem bisher noch nie da gewesenen Bonus von bis zu 200%.

Lifemiles vom kolumbianischen Star Alliance Mitglied Avianca ist eines meiner absoluten Lieblingsprogramme. Nicht nur die regelmäßigen Meilen- Sales und der attraktive Awardchart sondern vor allem auch der Fakt, dass LifeMiles eines von nur ganz wenigen Programmen ist, das konsequent weder eigene Airline- Zuschläge erhebt noch fremde Airline- Zuschläge bei Einlösungen weitergibt, macht mich zu einem überzeugten Prämienflieger von LifeMiles (lest dazu auch Warum Prämienflüge nicht kostenlos sind).

Avianca befindet sich derzeit in Insolvenz nach Chapter 11 des US- Insolvenzrechts. Neben dem Fakt, dass gerade auch in der südamerikanischen Heimat des Star Alliance Mitglieds der Flugverkehr immer noch praktisch zum Erliegen gekommen ist, spielt auch das sicher eine Rolle, dass LifeMiles nun eine solche Aktion raushaut. Außer mit dem Verkauf von Meilen kann man in der Luftfahrt offenkundig im Moment nicht viel Geld verdienen.

LifeMiles Meilen mit bis zu 200% Bonus kaufen – Die Bedingungen

Die Rabatte bei dieser Aktion sind wieder gestaffelt und beginnen dieses Mal bei 150% für den Verkauf eines 1000’er Pakets LifeMiles. Zur Einordnung: Der bisher höchste Bonus, mit dem LifeMiles verkauft wurden, betrug 155% bei mehr als 100.000 gekauften Meilen.

Hier die Rabattstaffel und die sich ergebenden Meilenpreise:

  • 1000 LifeMiles + 1500 Bonusmeilen für 33 USD = 1,18 Euro Cent pro Meile
  • 50.000 LifeMiles + 75.000 Meilen für 1.650 USD = 1,12 Euro Cent pro Meile
  • 51.000 LifeMiles + 89.250 Meilen für 1.683 USD = 1,02 Euro Cent pro Meile
  • 100.000 LifeMiles + 175.000 Meilen für 3.300 USD =1,02 Euro Cent pro Meile
  • 101.000 LifeMiles + 202.000 Meilen für 3.333 USD = 0,93 Euro Cent pro Meile
  • 200.000 LifeMiles + 400.000 Meilen für 6.600 USD = 0,93 Euro Cent pro Meile

Meilen direkt bei einem Vielfliegerprogramm für unter einem Euro Cent zu kaufen, ist äußerst rar. Dabei spielt euch natürlich der im Moment etwas günstigere Euro- Kurs gegen den US Dollar in die Karten.

Die Meilen können in Tausender- Paketen bis zu maximal 200.000 Meilen gekauft werden. Dies ist zugleich die Menge, die ihr pro Kalenderjahr maximal kaufen könnt. Zuzüglich des Bonus habt ihr dann 600.000 LifeMiles auf dem Konto. Ich würde sagen, das reicht für ein Kalenderjahr!

Der Preis pro 1000 Meilen beträgt 33 US Dollar. In einigen Ländern kommen hierzu noch Steuern, doch zumindest Deutschland gehört hier nicht dazu. Leider könnt ihr den Betrag nur in US Dollar und nicht in Euro zahlen, so dass der Einsatz eurer American Express Karte oder eurer Miles & More Kreditkarte zum Generieren von weiteren Meilen wegen der Fremdwährungsgebühren kaum Sinn ergibt. Ich zahle immer mit meiner Eurowings Kreditkarte, bei denen keine Fremdwährungsgebühren anfallen und nehme so immerhin noch ein paar Eurowings Boomerang Meilen mit.

Zum Angebot

LifeMiles Meilen mit bis zu 200% Bonus kaufen – ist es riskant?

Bei einer Airline, die sich in Insolvenz befindet, ist der Kauf von Prämienmeilen natürlich immer mit einem gewissen Risiko behaftet. Dies gilt in Zeiten wie diesen, in denen man schwer einschätzen kann, wann ein regulärer Flugbetrieb wieder möglich sein wird, umso mehr – und das ist sicherlich auch der Grund für den hohen Bonus, der eher ein Risikozuschlag ist.

In normalen Zeiten gibt man immer gerne den Rat, Meilen nur dann zu kaufen, wenn man eine konkrete Einlösung vor Augen hat. Dieser Tipp hilft natürlich im Moment nicht, denn Einlösungen hätte ich eine Menge vor Augen und die Verfügbarkeiten sind aktuell auch sehr gut, doch kann mir keiner garantieren, ob ein Flug im nächsten Jahr tatsächlich stattfindet und ob meine LifeMiles dann noch etwas wert sind. Zwar befindet sich das Vielfliegerprogramm nicht in Insolvenz sondern nur die dazugehörige Airline Avianca, doch die Erfahrung lehrt, dass ein Vielfliegerprogramm ohne eine Airline im Rücken auch nicht mehr lange am Markt sein würde.

Ich würde vermutlich nicht meine letzten Ersparnisse in LifeMiles investieren, aber für 800 Euro in der Lufthansa First Class in die USA zu fliegen, ist zu verlockend, um den Sale einfach so vorüber ziehen zu lassen.

First Class fliegen mit LifeMiles

Verfügbarkeiten sind ja immer ein Thema bei dem Versuch, einen Flug in der First Class zu buchen, doch mit ein bisschen Suchen habe ich Verfügbarkeiten für alle einschlägigen First Classes der Star Alliance gefunden:

Mit Meilen bei der aktuellen Aktion gekauft, fliegt ihr oneway:

  • THAI First Class Bangkok – Tokio für ca. 500 Euro
  • Singapore Airlines First Class Singapur – Shanghai für ca. 500 Euro
  • THAI First Class Bangkok – Sydney für ca. 600 Euro
  • Lufthansa First München  – Boston für ca. 800 Euro
  • ANA First Tokio – San Francisco für ca. 900 Euro
  • Air China First Peking – Los Angeles für ca. 900 Euro
Air China First Peking- Los Angeles
Air China First Peking- Los Angeles

 

All Nipon Airways First Tokio- San Franciso
All Nipon Airways First Tokio- San Franciso

 

Lufthansa First München- Boston
Lufthansa First München- Boston
THAI First Bangkok - Tokio
THAI First Bangkok – Tokio
Singapore Airlines First Class Singapore nach Shanghai
Singapore Airlines First Class Singapore nach Shanghai
THAI First Class Bangkok nach Sydney
THAI First Class Bangkok nach Sydney

LifeMiles Meilen mit bis zu 200% Bonus kaufen – Fazit

Wenn man überhaupt irgendetwas Gutes an Corona finden will, dann dass sich Vielfliegerprogramme und Kreditkartenanbieter mit Rabatten und Promotionen überschlagen. Von all den Promos mit günstigen Meilenkäufen ist dies bisher m.E. die attraktivste. Trotzdem ist die Sache nicht ganz risikolos und sollte gut überlegt werden – wobei das zur Zeit auch für jede Flugbuchung gilt.

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Kai ist jahrelang als Backpacker um die Welt gereist, bis er gemerkt hat, dass man für wenig Geld auch recht luxuriös reisen kann. Auf Loungerocker.de teilt er seine Lounge- und Reise- Erlebnisse mit euch und zeigt euch Wege, wie auch ihr mit wenig Aufwand viel bequemer reisen könnt.

 

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