Aspire Lounge Helsinki T2 (Schengen) Review

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Lounges
Aspire Lounge Helsinki

Die Aspire Lounge am Helsinki Airport ist die einzige Priority Pass Lounge im Terminal 2 und eigentlich immer hoffnungslos überfüllt. Von Entspannung kann da leider keine Rede sein. Auf eine kleine Portion Apfel- Zimt- Quark im Stehen war ich trotzdem dort. Hier ist mein Review.

Aspire Lounge Helsinki – Lage und Zugang

  • Öffnungszeiten: täglich 5:00 bis 18:00 Uhr

Die Aspire Lounge in Helsinki befindet sich im Schengen- Bereich, wo tagsüber mächtig was los ist. Genauso überfüllt wie die viel zu kleinen Gates am Helsinki Airport ist auch die einzige Vertrags- Lounge am Terminal 2. Am Gate 27 geht ihr die Treppe hoch zur Lounge, die also auf der Ebene oberhalb der Gates liegt.

Zugang zur Lounge habt ihr als Business Class Passagier folgender Airlines:

  • Air France/KLM
  • Czech Airlines
  • Croatia Airlines
  • Icelandair

Außerdem haben Inhaber verschiedener Lounge Pässe wie Priority Pass Zugang. Für Inhaber einer American Express Platinum sind zwei Priority Pässe für unlimitierten weltweiten Loungezugang in eurer Mitgliedschaft enthalten. Jeder Priority Pass Inhaber darf zudem kostenfrei eine Begleitperson mit in die Lounge nehmen. Mit eurer AMEX Platinum könnt ihr also bis zu vier Erwachsenen Loungezugang am Flughafen verschaffen. Jetzt die AMEX Platinum beantragen.

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Wer weder Premium- Passagier noch Loungepass- Inhaber ist, kann den Zugang auch kaufen. Pro Person werden 29 Euro berechnet. Zugang gibt es eigentlich erst drei Stunden vor dem geplanten Abflug, so dass ihr abzüglich Boarding und Weg zum Gate netto nur gut zwei Stunden Aufenthalt hättet. Allerdings wird hier nicht so genau auf diese Regel geachtet. Ich war acht Stunden vor meinem Abflug dort und bin reingekommen.

Aspire Lounge Helsinki – Ausstattung und Ambiente

Die Einrichtung der Lounge ist eigentlich sehr ansprechend. Es fängt mit dem offenen Eingangsbereich an. Rund um den Check In sind bereits Sitzplätze und über dem Check In ist sogar eine kleine Galerie mit einer Reihe von Sitzmöglichkeiten und einem tollen Ausblick.

Apropos Ausblick: Das ist sicherlich das größte Plus der Lounge, die über eine lange Fensterfront vom Boden bis zur Decke verfügt. So habt ihr einen tollen Blick auf die Gates und das Vorfeld. Beim Mobiliar wechseln sich offene Loungesessel mit hoch geschlossenen „Suiten“ ab, die erhöhte Privatsphäre bieten. Das Problem ist eben, dass die Lounge für den Andrang viel zu klein ist. Wahrscheinlich wäre die Aspire Lounge auch mit der doppelten Grundfläche immer noch gut besucht.

Aspire Lounge Helsinki – Speisen und Getränke

In Europa ist es ja durchaus nicht ungewöhnlich, keine warmen Optionen beim Buffet anzubieten. Insofern hat die Aspire Lounge mit einer Suppe immerhin schon eine Ausnahme gemacht. Ansonsten bestand das Angebot an Speisen aus verschiedenen Brotsorten und Brötchen mit Wurst und Käse. Daneben gab es verschiedene Salatkomponenten zum Selbermachen und zwei Nachspeisen, von denen mir der Apfel- Zimt- Quark richtig gut geschmeckt hat. Im vorderen Bereich, wo der Kaffeeautomat direkt hinter dem Check In steht, gibt es ein bisschen Gebäck und kleine Kuchenstücke, die allerdings schnell vergriffen waren.

Vorne in der Nähe des Kaffeeautomaten ist auch eine Getränkestation mit Softdrinks und Säften. Außerdem gab es hier neben ein paar Flaschen Wein auch Spirituosen zur Selbstbedienung. Das ist in Skandinavien aufgrund der hohen Alkoholpreise durchaus eine Seltenheit. Nicht mal in der Finnair Business Lounge gab es harten Alkohol zur Selbstbedienung.

Fazit

Eine stets überfüllte Lounge ist wirtschaftlich ein Traum für den Betreiber, aber ein Alptraum für die Besucher. Selbst wenn man einen Sitzplatz ergattert hat, ist von Ruhe und Entspannung natürlich nichts dort zu spüren. Es bleibt die Frage: Ist so eine Lounge besser als gar keine Lounge? Wahrscheinlich ist die Antwort Ja, aber wenn der Priority Pass nur solche Lounges im Angebot hätte, würde ich den kündigen. Der Schengen- Bereich in Helsinki bräuchte ein oder zwei zusätzliche Lounges, damit sich die Loungepass- Inhaber besser verteilen können.

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