Miles and More Meilenpool – Meilenpooling mit Familie und Freunden

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Miles & More Meilenpool

Kaum ein Vielfliegerprogramm erlaubt die Übertragung von Prämienmeilen von einem Konto auf ein anderes. Umso schöner ist es, dass es bei Miles and More die Möglichkeit gibt, einen Meilenpool zu gründen und so die Prämienmeilen von zwei Erwachsenen und bis zu fünf Kindern zusammenzulegen. Wie das Miles and More Meilenpooling funktioniert, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Viele von euch kennen vielleicht das Gefühl. Meilensammeln ist ein zähes Geschäft und man hat den Eindruck, dass man seinem Ziel nur im Schneckentempo näherkommt. Ein bisschen schneller geht es vielleicht mit dem Meilenpooling bei Miles and More, bei dem mehrere Personen gemeinsam Prämienmeilen sammeln und einlösen können. So kommt ihr vielleicht etwas schneller zu eurem Prämienflug in der Business oder First Class.

Das klassische Beispiel: Ihr wollt mit eurem Partner ein Meilenschnäppchen buchen und gemeinsam in den Urlaub fliegen. Ihr habt 100.000 Miles and More Meilen, euer Partner aber nur 40.000 Meilen. Jetzt könnt ihr eure Meilen poolen und für beide euren Traumflug buchen.

Inzwischen haben eine ganze Reihe von Vielfliegerprogrammen auf die eine oder andere Art und Weise das gemeinsame Meilen sammeln erlaubt. So gibt es ähnliche Programme bei Emirates, Turkish Airlines, British Airways und noch einigen anderen.

Miles and More Meilenpooling – Die Regeln

Die folgende Grafik von Miles and More veranschaulicht, wie das Mileage Pooling funktioniert.

Miles and More Meilenpool

Mileage Pooling im Miles and More Meilenpool, © Miles and More 2018

Einen Meilenpool bei Miles and More kann jeder volljährige Programmteilnehmer mit Wohnsitz in einem Land der Europäischen Union oder der Schweiz gründen. Beim Launch des Programms waren zunächst nur Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz berechtigt, einen Meilenpool zu gründen. Dazu müsst ihr entweder in eurem Miles and More Onlinekonto über die Navigation „Mileage Pooling“ oder über die enstprechende Schaltfläche in der App andere Miles and More Teilnehmer zum Meilenpool einladen. Für die Einladung benötigt ihr die Servicekartennummer der anderen Teilnehmer.

Eine Teilnahme am Miles and More Meilenpooling bedeutet immer „all in“. Ihr könnt also nicht eine bestimmte Summe an Meilen zu einem Meilenpool beifügen sondern bringt immer all eure Meilen mit ein. Entsprechend darf jeder Miles and More Teilnehmer auch nur an einem einzigen Meilenpool teilnehmen.

Ein Meilenpool darf aus zwei Erwachsenen und bis zu fünf Kindern im Alter zwischen zwei und 17 Jahren bestehen und eignet sich daher insbesondere für Familien. Die erwachsenen Teilnehmer am Mileage Pooling müssen aber nicht verwandt sein. Die Kinder hingegen können nur von einem Erziehungsberechtigten zu einem Meilenpool hinzugefügt werden. Alle Teilnehmer müssen einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben.

Miles and More Meilenpooling gilt nur für Prämienmeilen

Die Prämienmeilen der Pool- Mitglieder werden nach Gründung des Meilenpools zusammengeführt. Den erwachsenen Mitgliedern wird in App und Onlinekonto nun auch die Gesamtzahl der von allen Mitgliedern gesammelten Meilen angezeigt. Die minderjährigen Mitglieder sehen dagegen weiterhin nur ihre eigenen Meilen. Auch Prämienflüge buchen dürfen nur die erwachsenen Meilenpool- Mitglieder. Wird ein Prämienflug gebucht, wird nicht unterschieden, wessen Meilen verwendet werden, sondern die Meilen werden gewissermaßen nach „Verfallsdatum“ verbraucht. Meilen, die also vom Verfall bedroht sind, werden demnach zuerst verbraucht.

Hat ein Meilenpool- Mitglied einen Meilenschutz, z.B. durch Status oder eine Miles and More Kreditkarte, so profitieren die Meilen der anderen Teilnehmer hiervon nicht. Deren Meilen unterliegen also weiterhin den normalen Verfallsregeln und werden bei einer Prämieneinlösung deshalb als erstes verwendet. Wann verfallen Miles and More Meilen?

Das Mileage Pooling bei Miles and More erfolgt nur virtuell. So verbleiben die Prämienmeilen tatsächlich auf den individuellen Konten jedes einzelnen Teilnehmers. Mittels Mileage Pooling könnt ihr also nicht günstig Meilen von einem Konto auf das andere übertragen. Ihr könnt eben nur eure Meilen zusammenlegen, um schneller zu einer Einlösung zu kommen.

Verlassen eines Miles and More Meilenpools

Pool- Mitglieder können jederzeit den Meilenpool verlassen. Eine Frist muss dabei nicht eingehalten werden. Nach Verlassen des Pools ist das Mitglied für einen neuen Pool allerdings für sechs Monate gesperrt. Das gleiche gilt für den freien Platz im alten Miles and More Meilenpool, der sechs Monate lang nicht neu besetzt werden darf. So soll vermutlich der Handel mit Miles and More Prämienmeilen unterbunden werden. Wenn ihr einen Meilenpool verlasst, könnt ihr also für sechs Monate nicht Mitglied eines neuen Meilenpools werden und euer Platz im alten Meilenpool darf für denselben Zeitraum nicht neu besetzt werden.

Kinder, die ihr 18. Lebensjahr vollenden, werden automatisch aus dem Pool entfernt, damit die Höchstzahl an Erwachsenen nicht überschritten wird. Für sie gilt die Sperrzeit aber nicht. Das bedeutet, dass sie nun einen eigenen Meilenpool gründen oder einem anderen Pool als Erwachsener beitreten dürfen. Wenn im alten Meilenpool ein Platz für einen Erwachsenen frei ist, können Kinder nach Vollendung des 18. Lebensjahrs natürlich auch im alten Meilenpool bleiben.

Meilenpool- Mitglieder müssen ihre Meilen natürlich nicht auf eine bestimmte Art sammeln (z.B. nur mit Flügen) sondern ihr könnt alle Strategien zur Meilenoptimierung geballt anwenden. Die obige Grafik zeigt ja ganz schön, auf wie vielfältige Weise ihr Miles and More Prämienmeilen sammeln könnt. Neben den Klassikern Flüge, Hotels und Mietwagen, könnt ihr vor allem auch mit einer Miles and More Kreditkarte und beim Shopping sehr schnell sehr viele Meilen sammeln. Ein paar Ideen für ein schnell wachsendes Meilenkonto findet ihr in der Einführung zum Meilensammeln bei Miles & More sowie zu PAYBACK.

Miles and More Meilenpooling – Welche Vorteile hat es?

Der offensichtlichste Vorteil ist natürlich das schnellere Erreichen hoher Meilenzahlen in dem gemeinsamen Meilenpool. Dabei funktioniert es natürlich am besten, wenn nur einer der Erwachsenen ernsthafter Meilensammer ist und die anderen Mitglieder des Meilenpools gewissermaßen Meilen- Zulieferer sind. Wenn alle Mitglieder des Miles and More Meilenpools Ambitionen auf Prämien haben, steht man ja vor dem gleichen Problem wie zuvor.

Alternativ kann natürlich auch echtes Familen- Pooling Sinn machen, wenn man als Familie auf den gemeinsamen Urlaub spart. Dabei ist „Familie“ hier weit gefasst. Der gemeinsame Urlaub mit Partner/in ist das beste Beispiel. Das Zusammenpacken der Meilen von zwei Erwachsenen, die beide Ambitionen auf eine teure Flugprämie haben, hilft dagegen keinem so richtig. Das sind aber natürlich Probleme, die von der Einlösung her gedacht sind. Das reine Sammeln von Prämienmeilen geht natürlich schneller, wenn mehrere Personen in einen Topf gewissermaßen einzahlen.

Vor allem potenziert man mit dem Meilenpooling das Ausnutzen von Angeboten. Viele gute Meilenangebote kann man nur einmal einlösen. Wenn man aber mehrere Mitglieder beim Meilenpooling hat, kann man Angebote auch öfter wahrnehmen bzw. einlösen. Das fängt bei den Gratismeilen für die Anmeldung bei Miles and More oder für irgendwelche Newsletter an und geht bis zum gezielten und durchgeplanten Abonnieren von Zeitungen und Zeitschriften. Gerade Gratisaktionen kann man natürlich mit einer höheren Anzahl an Meilenpool- Teilnehmern gezielter ausnutzen – und während ein Teilnehmer seine Sperre für ein weiteres Abo bei einem Verlag noch absitzt, kann ein anderer Teilnehmer schon das nächste Abo abschließen. Sechsstellige Zahlen an Prämienmeilen sind so eine Frage von Monaten und nicht mehr von Jahren.

Es muss allerdings jeder Teilnehmer eines Meilenpools mindestens eine Meile durch Fliegen, Kreditkarte oder Shopping gesammelt haben. Wer ausschließlich Gratismeilen für Anmeldung, Newsletter etc. auf dem Konto hat, ist also nicht für die Teilnahme am Meilenpooling qualifiziert.

Die offiziellen Teilnahmebedingungen findet ihr auf der Miles and More Webseite hier.

Häufige Fragen

Wie funktioniert Meilenpooling?
Beim Miles and More Meilenpooling sammeln zwei Erwachsene und bis zu fünf Kinder zwischen 2 und 17 Jahren gemeinsam Prämienmeilen. Die Meilen jedes Meilenpool- Mitglieds landen in einem (virtuellen) Topf, aus dem die Erwachsenen Prämienflüge buchen können. Durch das gemeinsame Meilensammeln kommt man schneller ans Ziel und kann sich schneller seine Träume verwirklichen.
Werden meine Meilen beim Meilenpooling auf ein anderes Konto übertragen?
Nein. Beim Meilenpooling verbleiben die Meilen auf eurem eigenen Konto. Sie stehen im Rahmen des Meilenpools lediglich allen Teilnehmern für Einlösungen zur Verfügung. Wenn ihr aber einen Meilenpool wieder verlasst, nehmt ihr eure (verbliebenen) Meilen mit.
Kann ich den Meilenpool wechseln?
Ihr könnt aus einem bestehenden Meilenpool austreten. In einen anderen Meilenpool könnt ihr allerdings erst nach einer „Abklingphase“ von sechs Monaten eintreten. Auch euer freigewordener Platz im alten Meilenpool darf für sechs Monate nicht neubesetzt werden.
Müssen Mitglieder eines Meilenpools verwandt sein?
Die Erwachsenen müssen nicht miteinander verwandt sein. Die Kinder dürfen allerdings nur von ihren Erziehungsberechtigten einem Meilenpool zugefügt werden. Unklar bleibt, ob ein Kind automatisch einen Meilenpool verlassen muss, wenn der Erziehungsberechtige austritt.

Miles and More Meilenpooling – Fazit

Die Möglichkeit, Meilen in einem Miles and More Meilenpool zusammenzulegen, ist Gold wert, denn der Wert eurer Prämienmeilen steigt tendenziell mit der Anzahl. Die wertvollsten Prämieneinlösungen sind nun mal Flüge in der First Class, bei denen die einzelne Meile schnell mal fünf oder mehr Cent wert sein kann. First Class Flüge erfordern aber eine hohe Anzahl an Meilen, so dass Meilenpooling eher zu einer wertvollen Einlösung eurer Meilen für einen First Class Flug führt, als wenn ihr alleine sammelt.

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