Avianca LifeMiles reduziert Statusanforderungen – oder doch nicht?

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Lifemiles Statusqualifikation umsatzbasiert

LifeMiles, das Vielfliegerprogramm des kolumbianischen Star Alliance Mitglieds Avianca hat die Statusanforderungen für 2022 fast halbiert. Dabei setzt LifeMiles nun aber auf ein umsatzbasiertes System. Es bleibt trotz der oberflächlich geringeren Meilenanforderungen ein Problem, dass das Angebot letztlich für die meisten Vielflieger doch unattraktiv macht.

LifeMiles reduziert Statusanforderungen

Ich bin bekennender Fan von LifeMiles aus vielerlei Gründen. Die regelmäßigen Meilen- Sales mit Bonus, der attraktive Award Chart und der Verzicht auf Airline- Zuschläge sind gute Gründe, dort Prämienflüge zu buchen. Für eine attraktive Statusqualifikation war LifeMiles allerdings nicht bekannt (LifeMiles Statusanforderungen und Statusstufen). Das versucht man nun zu ändern, indem man im Angesicht der fortwährenden Corona- Pandemie die erforderlichen Statusmeilen für die Statusqualifikation auf den ersten Blick drastisch reduziert.

Lifemiles reduziert Statusanforderungen 2022

Reduzierte Anforderungen an die LifeMiles Statusqualifikation

Normalerweise sind für den Gold Status bei Lifemiles, der zugleich den Star Alliance Gold bringt, 45.000 Meilen erforderlich. Für den höchsten Status, den Diamond, sind eigentlich sogar 75.000 Meilen erforderlich. Insofern ist eine Reduzierung auf 23.500 Meilen (Gold) bzw. 40.000 Meilen (Diamond) eigentlich ein sehr attraktives Angebot. Das wird für Inhaber einer LifeMiles Kreditkarte sogar noch besser, weil man Kreditkartenausgaben erstmals für die Statusqualifikation nutzen kann. Auch wenn man in Deutschland keine LifeMiles Kreditkarte beantragen kann, ist das Bemühen um Attraktivität erkennbar.

Es bleiben allerdings zwei Haken bei der Sache, die den LifeMiles Status unattraktiv machen. Zum einen bleibt die Anforderung, mindestens 80% der erforderlichen Meilen mit Avianca zu erfliegen. Da Avianca überwiegend in Südamerika unterwegs ist, hat man es als Europäer schwer, Statusmeilen mit Avianca zu sammeln. Für den Gold- Status wären das immerhin 18.800 Statusmeilen.

Lifemiles Statusqualifikation umsatzbasiert

Der zweite Haken ist der Umstieg auf ein umsatzbasiertes System zur Statusqualifikation. Ähnlich wie bei der Prämienmeilenvergabe bei Miles & More, erhält man nun auch Statusmeilen bei LifeMiles auf Basis des Nettopreises eures Avianca- Tickets. Dieser wird mit einem Multiplikator vervielfacht, der auf Basis eures Tarifs festgelegt wird. Im Einzelnen erhaltet ihr auf Avianca Flügen Statusmeilen nach dem folgenden System.

Lifemiles Statusqualifikation umsatzbasiert

Ihr erhaltet also für euer Ticket je nach Tarif 0 bis 7 LifeMiles pro ausgegebenem US Dollar. Während es im günstigsten Economy- Tarif XS gar keine Statusmeilen gibt, erhaltet ihr in den teuersten Buchungsklassen der Economy und der Business Class, den Tarifen L und XXL, jeweils sieben LifeMiles pro USD.

Für Statusinhaber gibt es weitere Boni bei der Meilengutschrift. Da die wenigsten hier einen LifeMiles Status haben werde, spare ich mir dazu aber nähere Ausführungen.

Da ihr 18.800 Meilen auf Avianca- Flügen sammeln müsst, bedeutet das, dass ihr mindestens 2685 US Dollar in den Tarifgruppen L oder XXL ausgeben müsstet. Wenn ihr eher günstige Economy fliegt, sind es schon 6267 USD. Die auf den ersten Blick niedrigen Meilenwerte verschleiern, dass dafür eine ziemliche Menge Geld in die Hand genommen werden muss – und die fehlenden 20%, die ihr mit Star Alliance Partnern auf normalem Weg erfliegen könnt, sind dabei noch nicht eingerechnet. Alle Infos zu den Neuerungen gibt es auf der Website von LifeMiles.

LifeMiles Statusqualifikation jetzt umsatzbasiert – Fazit

Immer mehr Vielfliegerprogramme machen den Umsatz zum maßgeblichen Faktor für die Gewährung von Vorteilen und Annehmlichkeiten. Airlines wollen keine Vielflieger sondern „Big spender“. Meinen Star Alliance Status werde ich daher auch in 2022 nicht bei LifeMiles anstreben.

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