Brussels Airlines: The Loft Lounge, Brüssel Airport

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Lounges
The Loft by Brussels Airlines Lounge Brüssel

The Loft by Brussels Airlines & Lexus ist eine buchstäblich ausgezeichnete Lounge des Star Alliance Mitglieds am Brüsseler Flughafen. Ich war dort am 18.09.2021, zwei Tage bevor die Lounge aus dem Corona- Notmodus wieder in den Vollbetrieb gegangen ist. Mein letzter Besuch war im März 2023. Was euch dort erwartet und wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

The Loft by Brussels Airlines – Lage und Zugang

  • Öffnungszeiten: täglich 5:00 bis 21:00 Uhr

Das Loft findet ihr am Pier A des Brüsseler Flughafen nahe des Gate A42. Ihr gelangt über die Rolltreppe hinauf zur Ebene 2. Zugang zur Lounge haben Passagiere der Business Class eines Brussels Airlines oder Star Alliance Fluges. Ferner haben natürlich Vielflieger Zugang, wobei HON Circle Members und Senatoren einen Gast, den/die Ehepartner/in sowie Kinder unter 18 mit in die Lounge bringen dürfen – soweit diese auf dem selben Flug sind. Inhaber eines Star Alliance Gold Status bei einer anderen Airline dürfen immerhin einen Gast mit in die Lounge bringen, während Miles and More Frequent Traveller nur selbst Zutritt haben. Erforderlich ist natürlich in allen Fällen ein Ticket für einen Star Alliance Flug desselben Tages.

Passagiere der Economy Class können Zugang zum Loft erwerben, wobei Passagiere mit den teureren Flex- Tarifen 29 Euro zahlen und Economy Classic Gäste 39 Euro. Bei letzteren kann bei hohem Gästeaufkommen auch der Zugang verweigert werden.

Im Detail könnt ihr die Zugangsregeln auch auf der Webseite von Brussels Airlines nachlesen.

The Loft by Brussels Airlines – Ausstattung und Ambiente

Die Brüssel Lounge The Loft ist co- branded by Lexus, dem japanischen Automobilhersteller. So ganz deutlich wird der Sinn dieser Zusammenarbeit bei der Lounge nicht. Der Ansatz, Lexus hätte das japanische Konzept von Gastfreundschaft – Omotenashi – in die gemeinsame Lounge eingebracht, wirkt ein bisschen bemüht. Neben ein paar Designelementen, erinnern vor allem die japanischen Toiletten im Sanitärbereich an Lexus.

Das Loft ist hell und freundlich mit einer langen Fensterfront, die Ausblick auf die benachbarten Gates gewährt. Hinter dem Check In geht es links zum Hauptbuffet (das bei meinem Besuch noch nicht geöffnet war) und der Bar. Dazwischen gibt es einen Speisebereich, der mit seinen langen Tischreihen ein bisschen Kantinenflair verströmt. Nahe der Fenster sind Loungebereiche mit entsprechenden Loungesesseln, die an den Beistelltischen über die üblichen Lademöglichkeiten verfügen.

Geht ihr hinter dem Check In nach rechts, erwartet euch zunächst eine Kaffeestation sowie ein kleiner Arbeitsbereich. Dem schließt sich das kleine Buffet und eine weitere Kaffeestation mit Bistro- Bestuhlung an. Rechts von dem Buffet ist eine kleine TV- Ecke, an die sich ein weiterer Loungebereich anschließt. Die Sessel sind hier eher zu Sitzgruppen gruppiert und nicht in den typischen Sesselreihen angeordnet. Am Ende des Raums gibt es noch einen länglichen Hochtisch mit Arbeitsplätzen. Im hinteren Bereich der Lounge findet ihr dann noch Duschen und sanitäre Anlagen, Massagestühle und kleine Schlafkabinen.

Für die Duschen müsst ihr euch am Check In einen Code holen, mit dem sich die Tür zu den Duschräumen öffnen lässt. Es gibt in der Lounge im linken Bereich mit dem Buffet und der Bar auch einen eigenen Bereich für HON Circle Statusmitglieder. Als Airline der Lufthansa Gruppe nutzt Brussels natürlich auch Miles and More als Vielfliegerprogramm. Daher der abgetrennte Bereich für die höchsten Statusinhaber.

Die Lounge ist in den vergangenen Jahren bei den World Travel Awards offenbar mehrfach ausgezeichnet worden. 2019 wurde The Loft als Europe’s Leading Airport Lounge ausgezeichnet; ein Jahr später als Europe’s Leading Airline Lounge.

The Loft by Brussels Airlines – Speisen und Getränke

Wie bereits erwähnt, war ich am letzten Wochenende des Corona- Notbetriebs im Loft. Zu dem Zeitpunkt waren weder das Hauptbuffet, noch die Bar bestückt und der ganze Bereich links hinter dem Check In war abgesperrt. Bei meinem Besuch war also lediglich das kleinere Zusatzbuffet im rechten Teil der Lounge bestückt. Entsprechend war die Auswahl natürlich deutlich geringer, als man das in einer Flagship Lounge eines Star Alliance Mitglieds üblicherweise erwarten kann.

Bewirtschaftet wird Brussels Airlines The Loft vom Catering- Giganten Aramark. Bei meinem Besuch um die Mittagszeit gab es ein warmes Nudelgericht mit zwei verschiedenen Saucen, ein paar Salate und eine Aufschnittplatte. Im warmen Buffet waren auch noch einige Bacon- Stripes, so dass ich vermute, dass es sich noch großteils um das Frühstücksbuffet gehandelt hat. Der Verdacht wird durch die verschiedenen Croissants sowie die Konfitüren, Nutella und Aufstriche erhärtet.

Zur Qualität der Speisen lässt sich natürlich bei der geringen Auswahl kaum etwas sagen, denn bei Nudeln kann man vergleichsweise wenig verkehrt machen. Auf der anderen Seite kann man mit einem Nudelgericht aber auch nicht wirklich begeistern. Ich würde mir die Lounge daher gerne noch mal im Echtbetrieb anschauen.

Der zweite Besuch hat fast zwei Jahre auf sich warten lassen, aber im Rahmen meines zweiwöchigen Review Trips Anfang März 2023 habe ich es dann noch einmal in das Brussels Airlines Loft geschafft. Ich war frühmorgens aus New York mit Brussels angekommen und hatte mir neben der Diamond Lounge auch The Loft noch einmal angeschaut. Da es frühmorgens war, gab es natürlich ein Frühstücksbuffet. Rührei mit Bacon, Hashbrowns und Tomaten gab es für mich.

Wer wie ich offen für Süßes ist, sollte mal zu dem kleinen Neuhaus Stand gehen. Jean Neuhaus hat 1912 – also schon vor über 100 Jahren die Belgischen Pralinen erfunden. Tatsächlich war die Neuhaus Familie seit Mitte des 19. Jahrhunderts mit einer Pharmazie in Brüssel ansässig. Jean Neuhaus senior kam auf die Idee, Medizin in einem Schokoladenmantel zu verabreichen, um die teils bittere Medizin genießbarer zu machen. Sein Enkel hat die Idee dann weiter entwickelt und 1912 die Belgischen Pralinen erfunden, wie sie heute noch bekannt sind. Die Pralinen werden immer noch vollständig ausschließlich in Belgien in dem Neuhaus Atelier nahe Brüssel hergestellt.

Für Brussels The Loft stellt Neuhaus eine Auswahl seiner feinsten Pralinen in der Lounge zum Probieren aus. Ein Konditor legt auch vor Ort noch Hand an, wobei ich vermute, dass dies eher Show for customers ist als Konfektherstellung in der Lounge. Wenn ihr die Gelegenheit habt, solltet ihr die Pralinen mal probieren. Ich weiß allerdings nicht genau, ob der Stand den ganzen Tag besetzt ist.

Getränkeauswahl

Getränke gab es einerseits aus Spendern direkt am Buffet und ansonsten auch aus den Kühlschränken an den Kaffeestationen. Im Großen und Ganzen habt ihr hier die übliche Auswahl an Softdrinks und Säften sowie einige Premium- Spirituosen zur Selbstbedienung. Irgendwann im Laufe des Vormittags öffnet vermutlich auch die Bar im großen Buffetbereich auf der linken Seite, wenn ihr in die Lounge kommt. Doch morgens um kurz nach sieben war die Bar noch nicht besetzt. Bier gibt es vom Fass und eigentlich würde man in Belgien, die für eine Reihe ganz ausgezeichneter Biere verantwortlich zeichnen, etwas anderes erwarten als InBEV Einheitsplörre.

Brussels Airlines legt ansonsten aber durchaus Wert auf regionale Bezüge. So ist der Kaffee aus der Traditionsrösterei des belgischen Familienunternehmens Rombouts.

Fazit

The Loft by Brussels Airlines deutet auch im Notbetrieb sein Potential an, auch wenn ein Teller Nudeln zur Mittagszeit nicht wirklich begeistern kann. Doch das moderne Interieur, die Liebe zum Detail in der Dekoration und die Ausstattung sind wirklich geschmackvoll. Ich hoffe, ich fliege bald noch mal über Brüssel, um mir The Loft noch mal bei Volllast anzuschauen.

Das hat nun immerhin fast zwei Jahre gedauert, aber auch bei meinem zweiten Besuch war ich durchaus angetan, auch wenn ich früh morgens angekommen bin und nicht lange dort war.

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