Auf diese neuen Business Class Kabinen können wir uns 2024 freuen

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Air New Zealand Business Premier Luxe

Viele AIrlines verpassen ihrer Langstreckenflotte aktuell eine Rundumerneuerung. Dabei wird nicht nur der Sitzbezug erneuert, sondern es werden Millionen in eine komplett neue Business Class Kabine investiert. Ein paar große Airlines kommen im nächsten Jahr mit ein paar geradezu revolutionären Neuerungen auf den stark umkämpften Markt. Welche Airlines eine neue Business Class einführen und worauf wir uns 2024 freuen können.

Neue Business Class 2024 – Diese Airlines starten durch

Der Trend, den Qatar Airways 2017 mit seiner fabulösen QSuite angestoßen hat, nimmt immer stärker Fahrt auf. Damals sorgten die Kataris mit einer neuen Business Class Suite für Furore, die die eigene First Class alt aussehen ließ. Während der Trend bei den First Classes auf Rückzug steht, drehen die Airlines bei der Business Class weiter auf.

Quasi alle großen Airlines, bei denen eine Erneuerung der Flotte ansteht, setzen ein Zeichen und investieren groß in die Business Class. Sieben Airlines führen im kommenden Jahr ihre “Next Generation Business Class” ein. Bisher kennen wir bei vielen nicht viel mehr als ein paar Pressefotos – doch die machen Lust auf mehr. Diese Airlines bringen ihre neue Business Class 2024 an den Start.

Lufthansa Allegris – eine neue Kabine, 7 neue Sitze

Aus deutscher Sicht wird natürlich die Einführung der neuen Lufthansa Allegris Kabine mit Spannung erwartet. Über sieben Jahre wird es seit den ersten Entwürfen bis zur Auslieferung der neuen Allegris Business Class gedauert haben, wenn die ersten Dreamliner Anfang 2024 dann nach mehreren Verzögerungen endlich ihren Dienst antreten und die altersschwache Lufthansa Business Class durch ein konkurrenzfähiges Produkt ersetzen.

Zehn Jahre ist die aktuelle Lufthansa Kabine in der Business Class inzwischen alt – eine Ewigkeit in der Luftfahrtindustrie. Die 2-2-2- Konfiguration ist hoffnungslos veraltet und das Diamond Gestühl von Collins Aerospace gehört inzwischen eher ins Luftfahrtmuseum als in die Flugzeuge einer der größten Airline- Gruppen der Welt.

Lufthansa Allegris Business Class Layout

Lufthansa Allegris Business Class Layout, © Lufthansa

Lufthansa Allegris Business Class

Copyright Lufthansa

Lufthansa Allegris Features

Die neue Allegris Kabine kommt nicht nur mit einem neuen Sitz daher sondern mit deren gleich sieben. Quasi jeder Sitz in der schön konzipierten Kabine bedient einen Sonderwunsch. Es gibt eine Doppel- Suite, eine Einzelsuite mit Tür, Plätze mit einem extra langen Bett, Einzelsitze mit mehr Platz und einen Platz mit einer Vorrichtung für ein Babybett.

Alle Sitze werden ein mindestens zwei Meter langes Bett bilden, bei dem die Schulterpolster absenkbar sind, was Seitenschläfern entgegen kommt. Alle Sitze sind außerdem mit Wärmepanels ausgestattet – ein bisschen wie Sitzheizungen im Auto – und haben individuelle Möglichkeiten der Temperierung durch “Cool air ventilation”. Bluetooth Konnektivität und Wireless Charging werden wohl bei allen Airlines in Zukunft zum Standard werden.

Der Sitz ist eine starke Variation des Recaro CL6710 (Alle Business Class Sitze der Lufthansa Gruppe). Die Reihen mit Doppelsitzen in der Mitte sind dabei in einer untypischen Heringbone Anordnung – statt der beliebten Reverse Heringbone. Die Mittelsitze sind dabei also nicht einander zugewandt sondern weisen jeweils in Richtung Gang. Statt “Honeymoon- Sitzen” gibt es bei Lufthansa zukünftig also “Scheidungssitze”.

Lufthansa Allegris Business Class

Lufthansa Allegris Business Class

Wann kommt Allegris?

Die ersten Dreamliner mit Allegris werden nun für Anfang 2024 erwartet. Ursprünglich war deren Debut schon für Ende 2023 vorgesehen. Ende April 2023 hatte Lufthansa eine Mitteilung für Mai angekündigt, in der mehr zu der neuen Lufthansa Verbindung nach Bangalore verkündet werden sollte, die Ende 2023 in den Flugplan aufgenommen werden sollte. Offenkundig sollte die Strecke als erste Allegris Route vorgestellt werden. Allegris verspätete sich und die groß angekündigte Mitteilung für den Mai kam nie. Wer einer der ersten sein möchte, die mit der neuen Allegris Kabine fliegen, sollte für April 2024 einen Flug nach Bangalore buchen.

Die Allegris Kabine wird zunächst in allen Flugzeugen verbaut, die in den kommenden Jahren neu in die Lufthansa Flotte kommen. Für 2024 werden die ersten Dreamliner erwartet – gefolgt von neuen A350 im weiteren Verlauf des Jahres. Die A350 werden dann auch die neue Lufthansa First Class haben. Bis zu den ersten B777X werden dagegen noch Jahre vergehen.

In der Bestandsflotte gibt es eine Entscheidung zugunsten des eigentlich schon ausgemusterten A380. Nicht nur wegen der Boeing- Verzögerung sondern auch wegen der hohen Popularität des Vierstrahlers bleibt der Superjumbo nun doch erheblich länger bei Lufthansa und soll ebenfalls die neue Kabine erhalten.

Lufthansa Allegris Business Class Suite

Lufthansa Allegris Business Class Suite, ©LH

Wann kommt Swiss Senses?

Lufthansa Konzerntochter SWISS wird ebenfalls ab 2025 die neue Kabine bekommen, die dort dann aber nicht Allegris sondern “Swiss Senses” heißen wird. Bei SWISS wird die neue Kabine, die in einem etwas eleganteren Design kommen wird, zunächst in die Bestandsflotte eingebaut. Erst zu einem späteren Zeitpunkt kommen die neuen A350-900 dann mit der neuen Kabine neu in die SWISS Flotte.

Den Anfang macht die Schweizer Airline übrigens mit den A330, die im Zuge des Retrofit dann auch endlich die neue Premium Economy erhalten werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch die B777 von SWISS umgerüstet werden.

SWISS Senses Neue Business Class

SWISS Senses Neue Business Class, © SWISS

Neue Business Class 2024 – Etihad 787 Business Studio

Nach der viel beachteten Einführung der Etihad Business Studios im A350, die der Airline aus Middle East die erste Business Class Kabine mit einer Tür gebracht hat, kommt bald auch eine weiter entwickelte Version für die neuen Dreamliner. Theoretisch sollten diese schon im laufenden, dritten Quartal 2023 kommen.

Doch die Verzögerungen bei Boeings Dreamliner betreffen natürlich auch Etihad und so wird aktuell wohl eher mit dem Jahresende oder Anfang 2024 gerechnet. Erwartet werden zunächst die ersten drei von elf bestellten B787. Da die B787 das Rückgrat der Etihad Flotte ist, wird wohl auch die Bestandsflotte zu einem späteren Zeitpunkt umgerüstet.

Was bringt das Etihad 787 Business Studio?

Die ganze große Revolution wird es bei den angepassten Studios für die 787 nicht mehr geben. Mehr Platz in der Fußablage unter dem 17,3 Zoll 4K Monitor und etwas höhere Wände, die wie ein Halo nach innen gekrümmt sind – das war es schon.

Etwas mehr Platz und etwas mehr Privatsphäre im Vergleich zu der bereits vollzogenen Revolution in den A350 Business Studios ist sicherlich nicht der ganz große Wurf. Doch die Etihad Business Class kann sich als Gesamtprodukt absolut sehen lassen und musste sich auch schon in der alten Kabine nicht vor den ganz Großen der Branche verstecken.

Der neue Sitz ist eine Variante des Elements Sitzes von Collins Aerospace und Etihad wird die erste Airline sein, die den Sitz im Dreamliner präsentiert. Etihad wird im Winterflugplan mit Düsseldorf übrigens eine neue Destination ins Streckennetz aufnehmen.

Neue Business Class 2024 – Air India Suites

Die Tata- Gruppe hat das Star Alliance Mitglied Air India als neuer Besitzer kräftig aufgemischt. Waren die Inder in der Vergangenheit eher mit lausigem Service, einem antiquierten Bordprodukt sowie in der Kabine urinierenden Passagieren aufgefallen, weht nun ein frischer Wind durch die Kabinen.

Erst Anfang 2023 hatte Air India bei den beiden Flugzeugherstellern Boeing und Airbus Bestellungen über insgesamt bis zu 470 Maschinen aufgegeben. Der Großteil davon entfällt auf Narrow Bodies der A320’er und B737- Familien. Doch auch bis zu 100 Großraumflugzeuge werden in den nächsten Jahren die alte Air India Flotte zunächst ergänzen und bald wohl auch ersetzen. 40 A350 plus Optionen sowie bis zu 40 B787 und zehn B777X haben die Inder den Flugzeugbauern in die Auftragsbücher diktiert. Mit mehreren Hundert Kurzstreckenflugzeugen handelte es sich zum Zeitpunkt der Bestellung um den größten Auftrag in der Geschichte von Airbus und Boeing.

Die Pläne für die neuen Business Class Suiten klingen vielversprechend. Alle Langstreckenflugzeuge von Air India sollen die neue Business Class bekommen. Neben den Neubestellungen werden also auch die 13 B777-300ER sowie die 27 B787-8 aus der Bestandsflotte für 400 Millionen US Dollar auf eine einheitliche Business Class Kabine umgerüstet. Begonnen wird dabei voraussichtlich mit einer B777-300ER, bevor für Mitte 2024 die ersten A350 aus der Megabestellung erwartet werden. Bis März 2024, so die ehrgeizige Zielsetzung, soll bereits ein Drittel der Bestandsflotte umgerüstet sein.

Was erwartet uns in der Air India Business Class?

Die neue Air India Business Class erhält den gleichen Sitz, den der Star Alliance Carrier auch für die First Class vorgesehen hat. Die Tata Gruppe hat sich dabei für den Unity Sitz des Herstellers Safran entschieden. Die Sitze sind in einer versetzten 1-2-1- Anordnung verbaut, die alle über eine verschließbare Tür verfügen. Bei der Business Class Konfiguration verschwinden aber natürlich die Beine wieder im “Tunnel”. Die Unannehmlichkeiten, die das mit sich bringt, sind bekannt. Wenn ihr euch im Schlaf öfter mal wenden wollt, kann das sehr anstrengend sein. Das ist aber natürlich bei jedem Business Class Sitz so und grundsätzlich einer der sichtbarsten Unterschiede zwischen First und Business Class.

Die Farbgebung in dezentem Beige- Grau mit Aubergine- Akzenten ist nicht sehr spektakulär, dafür aber auch unaufdringlich. Auch Air India wird natürlich Wireless Charging und Bluetooth Audio an Bord haben. Auch das Inflight Entertainment System wird komplett erneuert.

American Airlines 787 Flagship Suites

American Airlines ist gemessen an der Zahl der Flugzeuge in der Flotte die größte Airline der Welt. Der Großteil des Streckennetzes betrifft allerdings Ziele in den USA und wird mit Schmalrumpfflugzeugen bedient. Entsprechend ist der Anteil der Großraumflugzeuge an der Flotte vergleichsweise gering.

American Airlines hat erst kürzlich seine internationale First Class abgeschafft und durch eine “Flagship Business Class” ersetzt. Diese wird in allen neu ausgelieferten Boeing 787 Dreamlinern zu finden sein. Außerdem sollen die Triple Seven in der Flotte beginnend ab Ende 2024 ein Retrofit mit den neuen Sitzen erhalten. Die Business Class Kapazitäten in der B777-300ER wird dann auf 70 Sitze steigen, weil die platzfressenden First Class Sitze durch die neuen Flagship Suites ersetzt werden.

Während sich American Airlines zum Sitzhersteller beharrlich ausschweigt, erinnert der Sitz stark an den Ascent von Adient Aerospace. Dieser ist in den Qatar Airways B787-9 zu finden. Während Qatar den Sitz aber in der ungewöhnlichen Heringbone Anordnung verbaut hat, kommt er bei American in der gewohnten Reverse Heringbone- Konfiguration daher. Dabei sind die Mittelsitze einander zugewandt, während die Außensitze zum Fenster gerichtet sind, was neben der Schiebetür für deutlich mehr Privatsphäre sorgt.

American bewirbt die Tatsache, dass USB-A und USB-C- Anschlüsse vorhanden sind, verrät aber nicht, ob es Wireless Charging geben wird. Auch zum neuen Standard Audio Bluetooth erfahren wir nichts.

Übrigens bekommen auch die neuen A321XLR für die Transkont Flüge die neuen Flagship Suites in einer 1-1- Anordnung. Diese werden allerdings jeweils zum Gang ausgerichtet sein. Mit dem Upgrade in den Schmalrumpfflugzeugen will American zu den Konkurrenten JetBlue und United Airlines aufschließen. Diese haben in ihren A321- Modellen Mint Suites bzw. Polaris längst Flatbed Sitze.

American Airlines 787 Flagship Business Class

American Airlines 787 Flagship Business Class, © American Airlines

Air New Zealand 787 Business Premier

Die Business Class von Air New Zealand ist deutschen Vielfliegern vor allem bekannt wegen der chronischen Abwesenheit von Verfügbarkeiten über Miles and More. Spötter sagen, dass Miles and More seinen Vielfliegern damit einen Gefallen tut, gilt die Air New Zealand Business Class doch als hoffnungslos veraltet und wegen seiner Ausrichtunga auch als ein bisschen “weird”.

Ab September sagt ANZ nun leise Servus zu seinen 20 Jahre alten Dinosauriern und stattet seine B787- Flotte mit einer zeitgemäßeren Business Class aus. Zunächst werden acht neue 787-9 ab 2024 in die Flotte kommen. Später werden auch die 14 Dreamliner in der Bestandsflotte auf die neue Business Class umgerüstet. Die Boeing 777 bekommt das Upgrade dagegen nicht.

Diese wird unter dem erhabenen Namen Business Premier firmieren und zunächst auf den Ultralangstrecken von Auckland nach New York und Chicago debutieren. Die jeweils erste Reihe der beiden Business Class Kabinen in allen Flugzeugen wird dazu einen gegenüberliegenden “Buddy Seat” haben, wo eine zweite Person mit euch essen kann. Diese insgesamt acht Sitze werden als Business Premier Luxe vermarktet werden und mit einem Aufpreis daherkommen. Dafür habt ihr hier verschließbare Schiebetüren.

Ich werde vermutlich nie verstehen, was daran besonders luxuriös ist, wenn eine Begleitperson ihren eigenen bequemen Sitz gegen eine Ottomane eintauscht, aber sei es drum.

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Was erwartet uns in der Air New Zealand 787 Business Premier?

Air New Zealand wird die neue Business Class in zwei Konfigurationen an Bord haben. Die Ultralangstreckenflieger werden zwei Reihen Premiuer Luxe haben, die normale Langstrecke dagegen nur eine. Darüber hinaus unterscheiden sich die beiden Konfigurationen aber vor allem in der Zahl der Sitze in den verschiedenen Reiseklassen.

Wie gesagt, nur die Luxe Sitze werden verschließbare Türen bekommen. Die restliche Business Class muss sich dagegen mit einem ausziehbaren kleinen Privacy Shield zufrieden geben. Ähnliche Features gibt es z.B. in der alten Etihad Business Class im Dreamliner oder auch bei Qatar Airways in der A380 First Class.

Tehnisch wird die neue Air New Zealand Business Premier natürlich mit dem neuesten Stand der Technik ausgerüstet. Ihr könnt also Wireless Charging ebenso erwarten wie Audio Bluetooth. Die Kabine kommt zwar weiterhin in der Heringbone Anordnung daher, in der alle Sitze zum Gang ausgerichtet sind. Durch die bessere Abschirmung und die leicht versetzte Anordnung schaut man nun aber nicht mehr dem Nachbarn auf die Füße wie auf einer Klassenfahrt im Reisebus sondern hat ein ausreichendes Maß an Privatsphäre.

Kleiner Tipp: Wenn ihr die Air New Zealand Business Class mit Meilen buchen wollt, sucht nicht bei Miles and More. Miles and More fügt die ohnehin raren Verfügbarkeiten nicht in die Onlinesuche ein. Schaut stattdessen besser bei Aeroplan oder United Mileage Plus, die ANZ Verfügbarkeiten auch online einpflegen. Verfügbare Plätze, die ihr dort findet, solltet ihr auch bei Miles and More telefonisch buchen können. Air New Zealand gibt Verfügbarkeiten für seine Business Class in der Regel zwei Monate vor Abflug für Partner frei.

Air New Zealand Business Premier

Air New Zealand Business Premier, © Air New Zealand

Cathay Pacific Aria Business Class Suite

Eine mit Spannung erwartete neue Business Class 2024 wird auch das Oneworld Mitglied Cathay Pacific Mitte des Jahres auf den Markt bringen. Allerdings geht der Carrier aus Hongkong streng nach Marketingregeln vor und hat zunächst einmal mit einem auf Twitter platzierten Video Neugierde geweckt. Die Promotion- Webseite von Cathay zur Aria Business Class Suite stellt außer dem kurzen Video nur wenige zusätzliche Informationen bereit.

  • Die neuen Suites in der Business Class werden nur in der B777-300ER verfügbar sein und auf den Namen “Aria” hören.
  • Das Produkt wird im zweiten Quartal 2024 debutieren.

Das Video ist auch nicht sonderlich aufschlussreich. Es zeigt, dass die neuen Aria Suiten offenbar ein hohes Maß an Privatsphäre bieten und über ein paar neue Verstauungsmöglichkeiten verfügen werden. Der Sitz scheint entgegen dem Trend bei Cathay Pacific gerade ausgerichtet zu sein. Das würde ein Bruch mit den bisherigen Kabinen bedeuten, die alle den Safran Cirrus Sitz als Basis hatten. Bleiben wir gespannt.

Cathay Pacific Aria Business Class Suite, Copyright Cathay Pacific

Cathay Pacific Aria Business Class Suite, © Cathay Pacific

Qantas A350 Business Suite

Die neuen Qantas A350 Business Suiten werden noch nicht in 2024 das Licht der Welt erblicken. Aktueller Stand ist, dass die Ultralangstreckenflieger für das Project Sunrise ab Ende 2025 in die Qantas Flotte kommen. Mit dem Projekt Sunrise will Qantas eine Reihe von Langstrecken etablieren, die alle die bisher längsten Strecken der Welt ablösen werden. Sydney und Melbourne soll der A350 in Zukunft direkt mit London, Paris und New York verbinden.

Wer seine Passagiere 17 Stunden und länger in der Luft halten will, muss eine Kabine und einen Sitz anbieten, wo man eine so lange Zeit aushält.

Qantas hat dafür den gleichen Sitz gewählt, den Air India schon in 2024 auf den Markt bringen wird. Der Safran Unity Sitz ist allerdings für Qantas stark angepasst. Die Innenverkleidung der Suiten bestehen aus einem geräuschunterdrückendem Material, was die Privat- und Wohlfühlatmosphäre steigern soll. Die Türen sind zwar nur 120 cm hoch, doch zumindest während des Flugs sollte das reichen.

Das Bett schließt mit einer Leder- Ottomane ab, die zugleich als Stauraum dient. Das Bett wird 200 cm lang, wobei ein Großteil des Betts im Fußraum zu verschwinden scheint. Das wird von klaustrophoben Menschen oder einfach Menschen, die sich im Schlaf umdrehen wollen, als unangenehm wahrgenommen. Mehr Platz bietet nur die erste Reihe mit einem breiteren “Foot cubby”.

Ansonsten wird der Sitz mit dem neuen Standard an Technik versehen sein. Der 18 Zoll- Entertainment Monitor unterstützt natürlich Audio Bluetooth, so dass ihr eure eigenen Kopfhörer nutzen könnt. Wirelass Charing und USB-C Ports werden ebenfalls vorhanden sein.

Fazit

Spannende Zeiten liegen vor uns und eine Reihe von tollen neuen Bordprodukten werden uns die Zeit an Bord versüßen. Eine Reihe von Top- Airlines bringen eine neue Business Class 2024 auf den Markt. Zumindest bei den großen Netzwerk- Airlines werden die Zeiten von offenen Business Class Kabinen in 2-2-2- Konfiguration bald ein Ende haben. Wir werden abwarten müssen, wie sich das neue Plus an Privatsphäre an Bord auf die Preise auswirken wird.

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