KLM Business Class B787 Review >> Nairobi- Amsterdam

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KLM Business Class B787-1000

Ich hatte den Flug nach Nairobi deshalb ausgewählt, weil ich auf dem Hinflug die Air France Business Class im Dreamliner und auf dem Rückflug die KLM Business Class in der B787-1000 reviewen konnte. Beide sind die neuesten Produkte der beiden Airlines und beide konnten wirklich überzeugen. Obwohl – oder vielleicht auch gerade weil – ich mit KLM einen Nachtflug hatte und deshalb weniger von der Kabinenatmosphäre und dem tollen Service mitbekommen habe, hat mir der Flug extrem gut gefallen. Hier ist mein Review der KLM Business Class B787-1000.

KLM Business Class B787-1000 – Buchung und Boarding

Gebucht hatte ich den KLM Flug im Rahmen des AMEX Offers, bei dem es für die Buchung von Business Class Flügen mit Air France 200 Euro Cashback geben sollte. Die Tatsache, dass ich den Rückflug mit der Konzerntochter KLM gebucht hat, hat dann noch zu Verstimmungen bei der Gewährung der Gutschrift geführt, aber da konnte KLM ja nichts dafür.

Wie oben schon erwähnt, hatte ich nach einer Strecke gesucht, auf der ich auf dem Hin- und Rückflug jeweils die neuesten Business Class Produkte jeder Airline fliegen wollte. Auf keinen Fall wollte ich in einer Boeing 777-300 mit 2-3-2- Konfiguration enden. Diese Kombination gab es tatsächlich nicht so oft, denn natürlich sollte der Flug auch möglichst wenig kosten. Am Ende wurde es dann Nairobi, wo ich immerhin etwa acht Stunden Zeit an Bord hatte.

Der Flug war eine reine Review- Reise. Kenia erfordert zudem noch ein e- Visum und es gab ein paar nervige Corona- Bestimmungen. Also entschloss ich mich zu einem 24- stündigen Aufenthalt am Nairobi Airport, wo es immerhin vier Lounges gab, die für mich zugänglich waren. Ich war mit Air France etwa um Mitternacht angekommen und flog am nächsten Tag um Mitternacht weiter.

Nun benötigt man eine Bordkarte für den ausgehenden Flug, wenn man in den Transit will. Der Online- Check In für den KLM- Flug war bei meinem Abflug aus Paris noch nicht geöffnet und einen Transitschalter, der mir einen Bordpass hätte ausstellen können, gab es um Mitternacht natürlich auch nicht mehr. Also habe ich gewissermaßen auf der Fluggastbrücke den Online- Check In am Handy absolviert und zum Glück auch direkt eine mobile Bordkarte herunterladen können. So öffnete sich für mich der Weg zum Transitbereich und damit zu den Lounges.

KLM Crown Lounges

Zwar habe ich den Flug in Nairobi geboardet, aber natürlich fliegt man mit KLM immer über Amsterdam. Das Flughafenerlebnis am Hub der Airline und die Lounges dort spielen bei der Bewertung des Gesamterlebnisses immer eine wichtige Rolle. Die Wege am Amsterdamer Flughafen Schiphol können sehr lang sein. Das war in meinem Fall kein Problem, weil ich in Amsterdam noch mal ungefähr 13 Stunden Layover hatte. Mit einer allzu knappen Umsteigezeit kann es hier aber wohl ungemütlich werden.

Von den beiden KLM Crown Lounges in Amsterdam im Non- Schengen und im Schengen Bereich ist die KLM Non- Schengen Lounge die größere, modernere und insgesamt bessere Lounge.

Im direkten Vergleich mit Air France und dem Charles-de- Gaulle Airport in Paris ist KLM deutlich angenehmer, auch wenn sich die Lounges nicht viel nehmen. Aber am CDG kann man Stunden mit dem Weg von einem Terminal ins andere verbringen. Das ist in Amsterdam deutlich angenehmer.

Kenya Airways Pride Lounge

In Nairobi gibt es keine Air France/KLM Lounge. Dafür hat Flying Blue Airline Kenya Airways an seinem Hub zwei Lounges, die man als Business Class Passagier natürlich nutzen kann. Die kleinere Simba Lounge und die Flagship Pride Lounge Nairobi. Die Pride Lounge war groß genug, dass man sich nicht eingeengt gefühlt hat, auch wenn die Lounge gut gefüllt war.

Richtige flache Liegen, wo man auch mal hätte ein paar Minuten schlafen können, gibt es dort zwar nicht, aber in einem abgetrennten Napping Raum stehen ein paar dieser furchtbaren Liegen, auf denen man nur auf dem Rücken liegen kann.

Insgesamt habe ich die knapp 24 Stunden aber recht gut überstanden und konnte mich dann über erstaunlich pünktliches Boarding freuen.

KLM Business Class B787-1000 – Die Kabine

Die B787-1000 ist größer als die 900er- Version, von der KLM ebenfalls 20 Maschinen in der Flotte hat. Entsprechend hat die Business Class nicht acht Reihen wie im 900’er Dreamliner sondern zehn. Die Sitze sind in Reverse- Heringbone in einer 1-2-1- Konfiguration angeordnet. Das bedeutet, dass die Mittelsitze einander zugewandt, während die Fensterplätze Richtung Fenster ausgerichtet sind. Die letzte Reihe hat nur die Außensitze am Fenster, so dass die Business Class Kabine 38 Plätze umfasst.

KLM B787-1000 Kabine

KLM B787-1000 Kabine

Ich hatte wie fast immer einen Platz in der letzten Reihe – in diesem Fall 10K. Während alle Sitze inklusive der Mittelreihe ausreichend Privatsphäre bieten, ist von den Fensterplätzen in Reihe 5 abzuraten. Diese haben nämlich gar kein Fenster. Reihe 5 ist zwischen zwei Fenstern verbaut, so dass man keinen Ausblick von hier hat. Wer bei der Landung gerne aus dem Fenster schaut, sollte daher darauf achten, nicht in Reihe 5 zu landen. Das gleiche gilt übrigens auch für die B787-9.

Bei KLM gibt es im Dreamliner übrigens nur eine Business Class Kabine. Andere Airlines haben hinter der Galley oft noch eine oder einige Reihen mit Business Class Bestuhlung, die etwas privater sind. Das gibt es bei KLM nicht. Das bedeutet aber auch, dass die Toiletten direkt hinter meinem Sitz eigentlich schon der Economy gehören. Will man auf ein Business Class Klo mit ein paar zusätzlichen Amenities wie Handcreme etc., muss man in den vorderen Teil des Flugzeugs gehen.

Apropos Bordtoilette: KLM ist ja bekannt für seine Kooperation mit der Delft Porzellan Manufaktur und „World Business Class Passagiere“ bei KLM, also Gäste auf Interkontinentalflügen, erhalten exklusiv eines von den berühmten Delft Häusern aus Porzellan geschenkt. KLM lebt diese Partnerschaft ganz offensichtlich, denn sogar auf der Toilette ist das Motiv mit den Häusern zu finden.

KLM Business Class B787-1000 – Der Sitz

Anders als in der Boeing B787-9, die mit dem recht gebräuchlichen Safran Cirrus Sitzen ausgestattet sind, hat sich KLM in der B787-1000 für einen komplett neuen Sitz entschieden. Der Safran Cirrus ist euch sicherlich schon mal begegnet, wenn ihr mit Finnair, Air France oder Cathay Pacific geflogen seid. In den neuen Dreamlinern verwendet KLM dagegen den JAMCO Venture Sitz, der noch nicht so weit verbreitet ist. Ich weiß das auch nur, weil ich es gelesen habe. Tatsächlich sind die Unterschiede zwischen den beiden Sitzen eher marginal. Am ehesten fällt am JAMCO Venture Sitz vielleicht die noch etwas breitere Kopfverschalung auf, die in der B787-1000 bei KLM für extrem hohe Privatsphäre sorgt.

Dadurch, dass die Sitze in der Mittelreihe auch ein bisschen versetzt zu den Außensitzen angeordnet sind, wird sichergestellt, dass euch niemand auf den Teller schauen kann. Der Grad an Privatsphäre entspricht fast dem einer geschlossenen Suite mit Tür. Die Mittelsitze sind zwar einander zugewandt, doch Alleinreisende können eine Trennwand zum Sitznachbarn hochfahren und sich so abschotten.

Business Class Sitz: Konsole und Tisch neben dem Sitz

Zwischen Sitz und Fenster habt ihr eine Konsole mit Abstellfläche und Stauraum für Kleinkram. Vor Abflug sind hier eine Flasche Wasser und die Kopfhörer verstaut. Die Konsole gefällt mir bei Air France besser, weil es dort ein schließbares Fach gibt, während es bei KLM nur ein Haltebügel ist. In der Konsole sind auch Anschlüsse für den Kopfhörer und eine Universal- Netzsteckdose sowie der Handheld Controller für das Entertainment System. Außerdem ist hier die obligatorische Leselampe verbaut.

Davor ist Ablagefläche, auf der vor Abflug das Amenity Kit bereit liegt. Ihr könnt hier auch eure Getränke abstellen. Die Ablagefläche ist auch eine gute Ergänzung zu dem doch recht mickrigen Esstisch, der aus der Sitzlehne ausgefaltet wird. Wenn man etwas zu meckern an der Reverse Heringbone Konfiguration sucht, dann vielleicht, dass sie keinen Platz für einen richtigen Esstisch  bietet. Unterhalb der Armlehne, aus der der Tisch herausflippt, ist eine kleine Ledertasche, die groß genug für ein Taschenbuch, euer Handy oder euren Reisepass ist. Ich persönlich würde hier lieber nichts verstauen, da diese kleine Tasche unauffällig genug ist, seine persönlichen Dinge dort zu vergessen.

Business Class Sitz: Monitor und Fußraum

Entlang der Armlehne findet ihr den Controller für die Sitzeinstellungen. Hier könnt ihr den Sitz in die üblichen vorkonfigurierten Sitz- oder Liegepositionen verstellen. Vor euch ist der 18,5 Zoll große Monitor des Entertainment Systems fest verbaut. Anders als bei Air France oder den meisten anderen Airlines mit einer Heringbone- Anordnung, könnt ihr den Bildschirm hier nicht in den Vordersitz einrasten sondern er ist starr verbaut. Meine erste Sorge war, dass das auf Kosten der Beinfreiheit gehen würde, wenn ich mich schlafen lege, doch erstaunlicherweise war das kein Problem. Unter dem Monitor ist ein kleines Board, auf dem ihr euer Handy ablegen könnt. Hier ist auch ein USB- Port, so dass ihr das Handy auch aufladen könnt.

Unter dem Entertainment System ist der Ottomane, unter dem ihr eure Schuhe verstauen könnt. In Sitzposition dient er als Fußablage und in Liegeposition als Verlängerung des Betts. Als Seitenschläfer bin ich eigentlich kein Fan der Reverse Heringbone, weil das Bett meist zu schmal ist, um die Beine anzuwinkeln. Bei KLM ist der Fußraum jedoch sehr geräumig und der Sitz des Vordermanns engt einen nicht so stark ein, wie z.B. bei Finnair.

Die Armlehne zum Gang könnt ihr nach Belieben hochfahren, um euren Arm darauf abzulegen oder beim Schlafen noch mehr Privatsphäre zu haben. Die Fenster haben wie immer im Dreamliner keine mechanischen Window Shades mehr sondern werden auf Knopfdruck gedimmt, so dass ihr den Grad des Lichteinfalls selbst regulieren könnt. Selbst bei totaler Dimmung seht ihr immer noch einen dunklen Sonnenball durch die Fenster. Atmosphärisch sehr schön!

KLM Business Class B787-1000 – Entertainment

Das letzte, worauf ich auf einem Nachtflug achte, ist normalerweise das Entertainment System. Auch dieses Mal habe ich mir nur einen groben Überblick über die angebotenen Filme verschafft. Tatsächlich habe ich keinen Film gefunden, für den ich noch zwei Stunden länger hätte wach bleiben wollen. Aber das ist natürlich sehr subjektiv. Wer ein paar Stunden mit ein paar Filmen totschlagen will, wird sicherlich auch irgendetwas finden, was ihn interessiert.

Da irgendwann – vielleicht 2023 – der erste Langstreckenflug mit meinem Sohn nach Deutschland ansteht, schaue ich in letzter Zeit immer auch mal auf das Angebot für Kinder. Denn Kinder reagieren auf Langeweile bekanntlich sehr viel nervöser als Erwachsene. Ein paar Kinderserien, ein paar Spiele – nichts Besonderes, aber vielleicht beschäftigt das den Nachwuchs für ein paar Stunden.

Ich bin vergleichsweise leicht zufrieden zu stellen, denn ich kann stundenlang auf die Flightmap schauen. Bei KLM ist diese von Geofusion in 3D und interaktiv, so dass man in die Karte reinzoomen kann. Sollte ich es jemals bei Wer wird Millionär auf den Stuhl schaffen, werde ich zumindest nicht an der Geographie- Frage scheitern.

Mir ist übrigens kurz vor der Landung aufgefallen, dass KLM auch ein paar hübsche Erklärvideos für Aviation Geeks in der Mediathek hat.

KLM Internet Preise

An Bord des Dreamliners hat KLM Wifi verfügbar. Auf der Langstrecke bietet KLM generell eine Stunde freies Messaging mit WhatsApp, Facebook Messenger oder anderen Nachrichtendiensten. Nutzbar sind diese ausschließlich für Textnachrichten, nicht jedoch für Sprachnachrichten, Fotos oder Videos.

Wollt ihr darüber hinaus im Internet surfen, könnt ihr einen Surf Pass für entweder eine Stunde oder den ganzen Flug kaufen. Eine Stunde Surfen und Mails checken kostet acht Euro. Den ganzen Flug mit Internetverbindung gibt es für 18 Euro. Nicht geeignet ist die Verbindung fürs Streamen von Musik oder Videos oder für den Versand/Empfang größerer Dateien. Immerhin gibt es aber kein Datenlimit mehr bei KLM. Früher war das Unlimited Internet dann doch nicht so unlimited. Bei einer bestimmten Datenmenge war Schluss – das ist nun immerhin vorbei.

In anderen Flugzeugtypen wie der B777 oder dem Airbus A330 gibt es auch einen Stream Pass für 30 Euro. Dieser ist im Dreamliner aktuell aber noch nicht verfügbar.

KLM Business Class B787-1000 – Speisen und Getränke

Der Flug ging um kurz nach Mitternacht, was nicht die ideale Zeit für einen kompletten Dinnerservice ist. Da ich sonst aber immer nörgele, wenn man das Essen komplett auf einem Tablett und nicht in Gängen serviert bekommt, lasse ich den Service immer tapfer über mich ergehen. Das ist nicht immer leicht, denn eigentlich wollte ich nach 24 Stunden ohne richtigen Schlaf, vor allem die Augen zu machen.

Aber was nehme ich nicht alles auf mich, um euch ein vernünftiges Review zu präsentieren. Also habe ich tapfer gewartet, dass die Gänge serviert wurden, doch KLM hatte ein Einsehen und das Abendessen kam dann doch in einem Schwung. Serviert wurden Vor- und Hauptspeisen auf Delft Porzellan. Das Dinner bestand aus drei Vorspeisen, einem Hauptgang und einem Dessert.

Die Vorspeisen umfassten geräucherten Lachs mit Mango Sauce, Rindfleisch auf Zucchinistreifen und marinierter Feta mit getrockneten Tomaten, abgeschmeckt mit Rosmarin. Bei den Hauptgängen galt es zwischen den folgenden drei Gerichten zu wählen:

KLM Business Class Menukarte

KLM Business Class Menukarte

  • Gegrillter Seebarsch mit Kartoffelpüree und gerösteten Zwiebeln
  • Indisches Dhakan Huhn Paneer Jalfrezi mit Reis, gerösteten Cashew Nüssen und Zwiebeln
  • Tomatensuppe

Als Dessert gab es dann keine Auswahl. So mussten wir uns alle mit einem leckeren Stück Schokoladen- Baisser- Torte zufrieden geben.

Zum Frühstück gab es dann neben einem kleinen Obstsalat und einer kleinen „Kalten Platte“ wieder eine Auswahl. Man konnte in den Tag starten mit einem gesunden, einem klassischen oder einem süßen Frühstück.

  • Müsli mit Joghurt
  • Bauernbrot mit Senfaufstrich, smoked beef, Eier Omelett, Tomaten, Rucola, Cheddar Cheese
  • Crepes mit Apfel- Zimt- Kompott

Meiner Erfahrung nach sind die klassischen Frühstücksvarianten mit Eiern immer ein bisschen zu schlotzig. So war ich ganz dankbar für die Crepes- Variante, die auch ganz lecker war.

Bei den Alkoholika gab es eine Auswahl an zwei weißen und drei Rotweinen, von denen ich die Finger gelassen habe. Stattdessen habe ich den Bols Negroni Cocktail probiert, den KLM wegen eines gemeinsamen Geburtstages ins Programm genommen hat. Sowohl die Airline KLM als auch der aus Italien stammende Drink haben 2019 ihren hundertsten Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass hat Lucas Bols von dem bekannten gleichnamigen niederländischen Likörhersteller einen modifizierten Bols Negroni konzipiert, der scheiße geschmeckt hat.

Wer in den 80’ern und 90’er Jahren herangewachsen ist, wird sich an die bunten Bols Liköre wie Grüne Banane oder Bols Blue Curacao erinnern – einige womöglich mit Schrecken.

Als Absacker diente mir dann ein guter Portwein. Taylor’s Late Bottled Vintage Port von 2014 wird von KLM serviert. Lecker.

KLM Weinkarte

KLM Weinkarte

KLM Business Class B787-1000 – Der Service

Der Service auf einem Nachtflug ist immer geprägt von Effizienz. Schließlich sollen die Passagiere die Möglichkeit bekommen, möglichst lange zu schlafen. Trotzdem kann auch effizienter Service natürlich freundlich oder unfreundlich sein. Während ich über KLM gemischte Meinungen gehört habe, bin ich seit vielen Jahren ein Fan der niederländischen Skyteam Airline. Für mich bietet KLM auch in der Economy Class einen einwandfreien Service und die Crew habe ich bisher immer gut gelaunt erlebt. So auch wieder auf diesem Flug.

Zur Begrüßung gab es die übliche Auswahl an Willkommensgetränken. Ich habe mich für den Champagner entschieden. KLM serviert in seiner Business Class Nicolas Feuillatte Brut, einen Champagner aus dem mittleren Preissegment um die 30 Euro. Im weiteren Verlauf gab es ein heißes Tuch, das bei vielen Airlines inzwischen dem Sparwahn zum Opfer gefallen ist. Das Hot Towel von KLM soll von Rituals Cosmetics sein und eine Symbiose westlicher und japanischer Einflüsse sein. Es soll nämlich nach Tulpen und Yuzu, einer japanischen Zitrusfrucht riechen – okay…

Der Dinner- Service zog sich ein bisschen länger, als ich es mir gewünscht hätte. Wenn man schon alles auf einem Tablett serviert, hätte dies meines Erachtens auch schneller gehen können. Das ist allerdings auch ein bisschen der Fluch der letzten Reihe, denn hier gibts das Essen naturgemäß eben auch als Letztes.

KLM Business Class B787-1000 – Amenity Kit

Die Amenity Kits auf der KLM Langstrecke sind von der niederländischen Wellness Marke Rituals Cosmetics. Die Tasche ist vom Delft Design inspiriert (mehr dazu unten). Der Inhalt ist mit einer blauen Schlafmaske, blauen Socken, Ohrstöpseln, einer Zahnbürste aus Holz mit Zahnpasta sowie einer Feuchtigkeitscreme sowie Lippenbalsam von Ritual Cosmetics relativ „essential“ gehalten. Allerdings stapeln sich bei mir zuhause die unbenutzten Amenities, so dass mehr Cremes vermutlich nur den Vorrat bei mir weiter aufbauen würden – den ich vermutlich nie verbrauchen werde.

Auch die Pflegeprodukte auf den Business Class Toiletten sind aus Rituals Cosmetics‘ Amsterdam Collection, die als Limited Edition für KLM gebrandet ist.

Natürlich gab es auch auf diesem Flug eins der berühmten Delfter Häuser aus Porzellan. Das Delfter Blau wird seit 1653 in der niederländischen Stadt Delft hergestellt. Diese Miniaturhäuser bilden Häuser aus Amsterdam nach und werden von KLM an Business Class Passagiere auf der Langstrecke verschenkt. Dabei bilden die Häuser real existierende Gebäude nach und die Geschichte der Häuser könnt ihr in einer eigenen App nachlesen. Übrigens bringt KLM jedes Jahr zum Geburtstag der Airline am 7. Oktober ein neues Haus heraus. Entsprechend wurde am 07.10.2022 zum 103. Geburtstag von KLM das 103. Delft Haus vorgestellt.

Fazit

Die KLM Business Class hat mir gut gefallen, auch wenn oder vielleicht gerade weil ich die meiste Zeit an Bord gut geschlafen habe. Freundlicher Service, gutes Essen und ein tolles neues Bordprodukt. Vielfliegerherz, was willst du mehr?

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