All Nippon Airways ANA First Class Suites B777 New York – Tokio Review

ANA First Suites

Der Flug von New York nach Tokio in der All Nippon Airways (ANA) First Class gehört mit ca. 15.000 US Dollar zu den teuersten Flügen der Welt. Ich hatte kürzlich das Glück, den Flug mit Meilen buchen zu können. Warum der Flug zu einem außergewöhnlichen Erlebnis wurde, erzähle ich euch in diesem Review.

All Nippon Airways First Class B777-300ER „The Suites“ – Buchung

Obwohl die ANA First Class Suites zu den exklusivsten Produkten in der internationalen Luftfahrt gehören, ist deren Buchung mit Meilen keinen besonderen Restriktionen unterworfen. Während andere Airlines wie Singapore Airlines, Lufthansa, Air France oder SWISS den Zugang zu ihrer First Class einschränken, kann man die ANA Suites relativ frei buchen.

Natürlich bleibt immer die Hürde, passende Verfügbarkeiten zu finden, doch zu meinem Erstaunen war dies kein Problem. Während man vor der Corona- Pandemie kaum mal einen freien Platz auf der Strecke zwischen Tokio und New York finden konnte, ist dies im Frühjahr 2022 kein Problem. Der Grund dafür ist einfach – man darf im Moment noch nicht nach Japan einreisen, so dass man von Tokio nicht viel mehr sieht als den Transitbereich des Haneda Airport. Das führt dazu, dass im Moment nur verrückte Aviation Geeks in der Luft sind.

Die 14 Stunden First Class von New York nach Tokio waren der Höhepunkt meiner Reise „In 80 Stunden um die Welt„, mit der ich ein paar Meilen abbauen wollte. Gebucht habe ich den Flug letztlich für 111.000 Miles and More Meilen und ärgerliche 220 Euro Zuzahlungen. Hätte ich drei Tage früher gebucht, hätte ich 150 Euro weniger gezahlt, weil ANA gerade zu dem Zeitpunkt wieder Treibstoffzuschläge eingeführt hatte.

Wo fliegt ANA First Class The Suites?

All Nippon Airways hat sein neues First Class Produkt „The Suites“ 2019 eingeführt, als sechs neue Boeing B777-300ER in Betrieb genommen wurden. Insgesamt verfügt ANA über 15 B777-300-ER und neun davon sind inzwischen mit dem neuen Bordprodukt ausgestattet. Ihr habt also eine höhere Wahrscheinlichkeit, in einer B777 mit den Suiten zu landen als ohne. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, darauf zu achten, dass ihr die neuen ANA Suiten erwischt, denn gegenüber der alten All Nippon Airways First Class „The Square“ ist dies ein enormes Upgrade.

Andere Flugzeugtypen, die All Nippon Airways noch im Einsatz hat, verfügen nicht über The Suites oder das entsprechende Business Class Produkt „The Room“. Der A380, der gerade teilreaktiviert wurde, verfügt zwar über eine First Class, doch ist dies nicht das neue Suites Produkt. Der Dreamliner B787 verfügt über gar keine First Class.

Aufgrund der Restriktionen in der Luftfahrt, die die Sperrung des russischen Luftraums mit sich bringt, setzt ANA die B777-300ER mit den neuen Suites fast ausschließlich auf Strecken in die USA ein. Ihr könnt bei Flightradar verfolgen, auf welchen Strecken die Flugzeuge in der letzten Woche eingesetzt wurden. Dies ist zwar keine Garantie für die Zukunft, aber aktuell sind die Ziele recht konstant. Hier sind die Registrierungsnummern der neun Maschinen mit den Suites.

Aktuelle Strecken mit All Nippon Airways First Class Suites

Im Großen und Ganzen werden All Nippon Airways First Class Suites derzeit auf folgenden Strecken eingesetzt:

  • Tokio – New York
  • Tokio – Chicago
  • Tokio – Los Angeles
  • Tokio – San Francisco
  • Tokio – Frankfurt

Vor ein paar Monaten wurde noch London statt Frankfurt mit den ANA Suites angeflogen. Doch aktuell ist die Strecke London nach Tokio noch bis Anfang Juni eingestellt. Ob ab 01.06.2022 auf den drei wöchentlichen Flügen nach London dann wieder eine Maschine mit First Suites eingesetzt wird, ist unklar. Auch die beiden Westküsten- Ziele in den USA stehen offenbar auf der Kippe. Los Angeles soll ab 15.06.2022 und San Francisco ab 30.06.2022 mit einer B787-9 bedient werden.

Die sichersten Routen scheinen derzeit die beiden längsten nach Chicago und New York zu sein. Allerdings sind dies auch die kompliziertesten, denn ihr könnt Tokio derzeit nur zum Transit anfliegen und benötigt für die USA immer noch einen negativen Corona Schnelltest vom Vortag der Einreise. Eine generelle Übersicht, welche Strecken in den nächsten Wochen an welchen Tagen bedient werden, findet ihr übrigens hier.

All Nippon Airways First Class „The Suites“ – Lounge und Boarding

Zu einem nahtlosen First Class Erlebnis gehört natürlich auch der Lounge- Aufenthalt. Dieser ist in aller Regel spektakulärer, wenn man vom Hub der Airline abfliegt, weil Airlines zuhause die repräsentativeren Lounges betreiben. Aus verschiedenen Gründen, die vor allem mit den Covid- Testanforderungen meiner Destinationen zusammenhingen, bin ich aber die Gegenrichtung geflogen.

In New York fliegt ANA vom Terminal 7 des JFK Airports ab. Dort gibt es genau drei Lounges – eine Alaska Lounge für Priority Pass Inhaber und zwei British Airways Lounges. ANA weist auf der Webseite darauf hin, dass man die British Airways Club Lounge nutzen kann (leider nicht den Concorde Room). Doch öffnet die BA- Lounge laut deren Website erst um 15:00 Uhr – was ein bisschen spät wäre, weil der ANA Flug um 14:15 Uhr abfliegt. Des Rätsels Lösung: ANA betreibt die BA Lounge vormittags selbstständig und übergibt diese dann nach Abflug wieder an British Airways. Muss man wissen.

In der Lounge kümmert man sich dann sofort um meine Bordkarte für den Weiterflug nach Frankfurt, checkt alle Einreisebestimmungen und übergibt mir beim Verlassen der Lounge frisch ausgedruckte Bordkarten für den Flug nach Tokio und weiter nach Frankfurt. Ich hatte bis dahin nur die Online- Bordkarte, die ich merkwürdiger Weise ohne irgendwelche Checks meines Impfstatus herunterladen konnte.

Das Lounge Erlebnis blieb erwartungsgemäß hinter einem First Class Lounge Erlebnis zurück, aber es warteten ja 14 Stunden ANA First Class Service auf mich.

Das Boarding verlief dann unspektakulär. Ich wurde mit Namen begrüßt und als Erstes an Bord gelassen. Das Boarding ging zügig, weil nur sehr wenige Passagiere auf dem Weg nach Tokio waren.

All Nippon Airways First Class „The Suites“ B777-300ER – Die Kabine

All Nippon Airways hat die Boeing 777-300ER – mit 14.800 km das reichweitenstärkste Flugzeug der Welt – in zwei Konfigurationen. Zum einen verfügen ältere Maschinen noch über die alte First Class „The Square“, die vom Interieur und der Farbgebung etwas an die ANA Business Class in der B787 erinnert. Auf der längsten Strecke von ANA ist dagegen zum Glück die neue First Class „The Suites“ im Einsatz. Die First Class Kabine besteht hier aus zwei Reihen in einer 1-2-1- Konfiguration. Alle Suiten verfügen über verschließbare Schiebetüren. Diese sind allerdings nur etwa 170 cm hoch, so dass man keine volle Privatsphäre hat.

Die Mittelsitze sind natürlich geeignet für Paare, doch kann man zwischen den beiden Sitzen auch eine Wand hochfahren, die auch diese Sitze dann zu geschlossenen Suiten macht. Die Wand zum Gang enthält eine kleine Garderobe. Allerdings passt hier auch nicht viel mehr als ein Jacket rein, so schmal ist die Garderobe. Daneben gibt es als Stauraum auch noch Overhead Bins.

Was das Besondere an diesem Flug für mich gewesen ist – ich hatte die gesamte First Class Kabine für mich. In der Lounge hatte man mich noch gefragt, ob es okay wäre, wenn ich von 1K auf 1A wechseln würde. Es gäbe noch einen weiteren First Class Passagier auf 2K und so hätten wir dann jeder eine Seite der Kabine für uns. Irgendwie ist der geheimnisvolle zweite Passagier aber bis zum Boarding abhanden gekommen und so saß ich allein in der opulenten Kabine.

Die beiden Flugbegleiterinnen, die nun also exklusiv nur für mich zuständig waren, boten mir an, die gegenüberliegende Suite als Schlafzimmer herzurichten und die hinter mir liegende als Speisebereich. Ich bin also gewissermaßen in einem Drei- Zimmer- Appartement um die Welt geflogen.

ANA First Class Suites B777-300ER Seatmap

ANA B777-300ER Seatmap, ©: ANA

All Nippon Airways – Erlebnis Bordtoilette

Ein Wort noch zur Bordtoilette. Diese war deutlich größer als die Toiletten in Economy oder Business Class, aber lange nicht so riesig wie bei Singapore Airlines oder Emirates im A380. Dafür haben die Japaner bekanntermaßen einen Toilettenfetisch mit beheizten Toilettenbrillen und verschiedenen auswählbaren Bidet- Funktionen. Diese exklusiven Toiletten gibt es im First- und Business Class Bereich.

All Nippon Airways First Class „The Suites“ B777-300ER – Der Sitz

Der Sitz ist, wie gesagt, nicht nur ein Sitz sondern eine ganze Suite. Der Sitz an sich ist dabei ungefähr 84 cm breit und die Suite ist 211 cm lang. Das bedeutet, dass ihr in der All Nippon Airways First Class ein flaches Bett von über zwei Metern Länge habt, das 84 cm breit ist. Der Sitz lässt sich über das Panel oberhalb der Armlehne individuell einstellen und auch komplett näher an den Ottomanen heranfahren. So können auch Kurzfüßler ihre Füße während des langen Fluges hochlegen. In der Lufthansa First Class funktioniert das genau andersrum. Hier kann man den Ottomanen näher an den Sitz heranfahren.

Für die zahlreichen Essgelegenheiten gibt es einen großen und ungewöhnlich stabilen Esstisch, der aus der seitlichen Verschalung herausgeklappt wird. Auf dem Ottomanen warteten schon eine Reihe von Amenities in einem separaten Geschenkbeutel neben dem klassischen Amenity Kit, das von Globe- Trotter ist und mir vom Design extrem gut gefällt.

Unter dem Ottomanen ist auf der gesamten Breite der Suite natürlich ausreichend Platz nicht nur für die Schuhe sondern auch noch für Handgepäck wie eine Laptoptasche.

Normalerweise würde die ANA- Crew auf euren Wunsch hin den Sitz zu einem Bett umbauen. Dazu wird die Liegefläche auch mit einer bequemen Bettauflage begradigt. Außerdem schlaft ihr in vernünftiger Bettwäsche. Mindestens das Kissen ist von Nishikawa, einer japanischen Kultmarke. Da ich ja genug Platz in „meiner“ First Class Kabine hatte, konnte ich meinen Stammplatz auf 1A behalten und habe das Bett in der Nebensuite gemacht bekommen. So konnte ich mich schlafen legen, wann immer ich wollte.

Das Entertainment- System

Jetzt wird es royal. Während andere Airlines ein Personal Entertainment System für ihre Passagiere bereithalten, wartet All Nippon Airways mit einem Heimkino auf. Stolze 108 cm Bildschirmdiagonale erwarten euch und das ist wirklich „mittendrin statt nur dabei“. Ich bin bekanntlich nicht so der Cineast und schaue mir lieber die Airshow während eines Fluges an als einen Film – auf diesem Bildschirm wirkt beides gigantisch. Ich habe mir die Frontkamera beim Landeanflug auf Tokio in den japanischen Sonnenuntergang hinein auf den Bildschirm gelegt und habe eine Gänsehaut bekommen. Für die Cineasten unter euch gibt es natürlich Noise Cancelling Kopfhörer.

Daneben gab es für Passagiere der First Class einen Internet Voucher für den gesamten Flug. Das ist eine schöne Überraschung bei einem 14- stündigen Flug. Der Voucher funktionierte allerdings nicht. Daraufhin kam die Crew solange mit neuen Vouchern, bis ich endlich online war.

Wer nicht First Class fliegt, muss bei ANA fürs Internet zahlen. Es gibt – wenn ich das richtig verstanden habe – drei Tarifoptionen:

  • 30 Minuten Internet für 6,95 USD
  • 3 Stunden Internet für 16,95 USD
  • Kompletter Flug für 21,95 USD

All Nippon Airways First Class „The Suites“ B777-300ER – Der Service

Den Flugbegleitern und Flugbegleiterinnen von All Nippon Airways wird nachgesagt, dass sie einen perfekten Service liefern, dabei aber steif und wenig herzlich seien. Meine persönliche Erfahrung ist, dass das Quatsch ist. Der Service war in der Tat perfekt – und das lag meines Erachtens auch gerade an der Herzlichkeit und Freundlichkeit der Crew.

Fangen wir mit der Perfektion an. Ich hatte nach dem Sechs- Gänge Menu ein kurzes Video gedreht und mich gewundert, dass meine persönliche Assistentin am anderen Ende der Kabine stand und immer mal wieder zu mir herüber schaute. Nicht, dass ich mir beobachtet vorkam, aber ich hatte den Eindruck, dass das Filmen in der Kabine möglicherweise nicht gerne gesehen würde und sie aber zu zurückhaltend wäre, mich darauf hinzuweisen. Ich legte die Kamera schließlich beiseite und beschloss, mich für ein Stündchen in dem vorbereiteten Bett gegenüber aufs Ohr zu hauen. In Windeseile kam sie zu mir herüber geeilt, stellte die Schlappen im 90- Grad Winkel vor die Suite, so dass ich beim Aufstehen direkt hineinschlüpfen konnte. Außerdem schloss sie die Tür zur Suite und fragte, wie ich die Kabinenbeleuchtung gerne hätte.

Als ich wieder aufwachte, stand sie sofort wieder Gewehr bei Fuß und fragte, ob ich etwas trinken oder einen kleinen Snack haben wolle. Sie hatte die ganze Zeit gegenüber gesessen und gewartet, dass ich aufwache, um dann gleich wieder Service anzubieten. Die Perfektion liegt dabei darin, den Service so selbstverständlich aussehen zu lassen, dass es einem nicht auf die Nerven geht.

ANA First Class Service – Von wegen nicht herzlich

Was die Herzlichkeit angeht: Ich nehme an, dass bei ANA überwiegend japanische Geschäftsleute in der First Class reisen, die eine bestimmte Erwartung an den Service haben. Die Crew ist aber geschult genug, um zu wissen, dass Blogger oder Youtuber vielleicht eine andere Form von Service bevorzugen. Meine zuständigen Flugbegleiterinnen hatten jedenfalls recht schnell rausbekommen, warum ich an Bord war. Entsprechend waren sie mir bei meinem Job behilflich, machten Fotos, sorgten für die richtige Beleuchtung und holten noch eine größere Flasche Krug Champagner, die auf dem Foto besser wirken würde.

Als ich nach hinten in die Business Class Kabine ging, um ein paar Fotos von der Business Class „The Room“ zu machen, war auch sofort jemand zur Stelle. Sie brachte mich in die hintere Kabine, die komplett leer war und wo ich mich austoben konnte.

Auch bei der Menuauswahl war man behilflich, denn von japanischer Küche habe ich wenig Ahnung – außer dass ich gerne mal Sushi esse. Sushi war dummerweise wohl das Einzige, was sie nicht an Bord hatten. Doch bei dem 6- Gänge Menu, das noch um einige westliche Gerichte (und den Kaviar- Service) ergänzt wurde, bin ich trotzdem satt geworden. Dabei kam der Stolz auf die heimische Küche durch, denn zu jedem Gang wurde mir eine kleine Geschichte erzählt.

Vor der Landung kam eine der beiden ganz aufgeregt zu mir gelaufen. „Kai, Kai, come with me“ rief sie und ich dachte schon, wir stürzen ab. Doch sie wollte mir nur den Mount Fuji, den höchsten Berg Japans zeigen, der allerdings zu weit weg war, um wirklich majestätisch zu wirken. Trotzdem war ich dankbar, dass sie mich darauf hingewiesen hatte, denn der Sonnenuntergang und die einsetzende Dämmerung waren spektakulär.

Das richtige Maß im First Class Service

Was mir gefällt, ist proaktiver Service. Mir ist schon bewusst, dass ich auf einem First Class Flug jederzeit mit einem Wunsch an die Flugbegleiter herantreten kann. Ich finde es aber auch nicht aufdringlich, wenn mir gelegentlich etwas angeboten wird. Besonders schön ist, wenn sich dieses Angebot nicht in der Floskel „Möchten Sie noch etwas haben?“ erschöpft. Ein paar Stunden nach dem Dinner Service kam meine Betreuerinnen auf mich zu und fragten, ob ich nicht vielleicht noch etwas von der Karte bestellen wolle. Als ich abwägend den Kopf hin und her bewegte, schlugen sie mir ein paar leichte Snacks vor. Ich habe ich schließlich für einen Salat entschieden – und mehr Krug Champagner.

Kurz vor der Landung gab es noch einmal Geschenke und einen handgeschriebenen Brief mit einem Dankeschön, dass ich mich für die All Nippon Airways First Class entschieden hatte. Natürlich weiß ich aus den Reviews anderer Blogger oder Vlogger, dass das die Standard- Verabschiedung für Social Media Passagiere ist. Doch es ist ein schmaler Grad für die Crew, freundlichen persönlichen Service nicht unangenehm wirken zu lassen.

Ich erinnere mich, dass mir z.B. der First Class Service bei Singapore Airlines einen Tick zu viel war. Bei Emirates dagegen hätte ich mir in der First Class etwas mehr persönliche Ansprache gewünscht. All Nippon Airways hat in der First Class absolut den richtigen Ton getroffen – was den Flug zu einem Erlebnis gemacht hat.

All Nippon Airways First Class „The Suites“ – Speisen und Getränke

Ihr bekommt noch vor dem Start eine Menukarte in einer Ledermappe, aus der ihr zu jeder Zeit bestellen könnt. Es gibt vorkonfigurierte japanische und westliche Menus sowie eine Karte mit kleinen Gerichten und Snacks. Dazu erwartet euch eine pompöse Auswahl an luxuriösen Schaumweinen, exklusiven Rot- und Weißweinen sowie obszön teure Spirituosen.

Stefan und Dominik von Your-Travel.tv hatten mir kürzlich in Frankfurt den Tipp gegeben, dass ich den Hibiki 21 Jahre alten Suntory Whisky unbedingt probieren solle. Tatsächlich bin ich als jahrelanger Schottland- Reisender durchaus ein Fan von guten Single Malts, aber in der Preisklasse des Suntory Hibik 21 kenne ich mich natürlich nicht aus. Es handelt sich um einen Blended Whisky aus über 30 der besten japanischen Single Malts und Single Grains. Ich habe eine Flasche davon im Sonderangebot für über 800 Euro gefunden. Der normale Preis für eine 0,7 Liter Flasche liegt bei über 1200 Euro.

Aber vor dem Alkohol galt es natürlich, erst einmal eine Grundlage zu schaffen. Von all den japanischen Gerichten überfordert, sagte ich schließlich einfach „Surprise me“. Sie würde schon besser wissen, was schmeckt und was nicht. Ob ich vor den japanischen Gängen vielleicht noch den Kaviar- Service haben wolle? Klar, warum nicht.

Ich kann heute nicht mehr genau sagen, was ich da alles gegessen habe. Auch war der eine oder andere Gang nicht auf meine westlichen Geschmacksnerven ausgerichtet, aber das gehört halt dazu. Ich hätte auch ein Wagyu Rinderfilet haben können, aber das esse ich bei anderen Airlines alle Nase lang. Alle Gerichte waren perfekt angerichtet, das Timing stimmte und das Essen hat geschmeckt.

ANA First Class – Das Amenity Kit

Das Amenity Kit von All Nippon Airways bestand aus einem Geschenkbeutel mit den üblichen Amenities und einer Tasche von Globe- Trotter. in der Tasche war ein kleines Geschenkset The Ginza Essence Empowering Set Shiseido, das bei ebay für etwa 80 USD gehandelt wird. Wozu das genau gut ist, habe ich, offen gestanden, bis heute nicht richtig begriffen. Die Globe-Trotter Tasche war eher ein Hardcase – ähnlich den beliebten Rimowa Cases. Allerdings sind die Cases der britischen Traditionsmarke Globe-Trotter aus Leder gefertigt. Auch gibt es sie in verschiedenen Ausführungen und Farben. Ich habe ein türkisfarbenes Case bekommen, was mir besser gefällt als die klassisch beigefarbenen.

Daneben gab es ein paar Slipper, die mich etwas enttäuscht haben, da ich geschlossene Slipper bevorzuge. Außerdem lag ein Pyjama bereit, der nach dem Boarding schnell gegen einen XXL- Pyjama getauscht wurde. Als letztes wurde mir ein Jäckchen überreicht, das mir aber beim besten Willen nicht gepasst hat und das auch nicht in anderen Größen verfügbar war. Das Jäckchen hätte ich trotzdem gerne mitgenommen, aber das verschwand auf wundersame Weise von meinem Platz.

Fazit

Das war bisher wohl mein spektakulärster Flug, auch wenn All Nippon Airways mit seinen Suites in der First Class etwas hinter Singapore Airlines zurückbleibt. Dies gilt allerdings nur für die Größe der Suiten, denn in puncto Service und Hardware muss sich ANA First Class definitiv nicht verstecken.

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